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Kriegerdenkmal
05_denkmal2.jpgDas Denkmal wurde im Jahr 1903 als Galvanoplastik von der Firma WMF in Geislingen/Steige angefertigt und am 10. Mai 1903 feierlich eingeweiht. Es stellt einen Infanteristen mit einer eroberten französischen Fahne dar. Das Gedenken an ein Opfer des China-Feldzuges 1900 (Boxeraufstand) stellt eine Besonderheit des Denkmals dar. Der gefallene Marineinfanterist Friedrich Weber war der Sohn des Bürgermeisters Jakob Weber, der das Denkmal einweihte.
Im Jahr 2001 wurde das Denkmal mit finanzieller Unterstützung der Denkmalpflege und der Monsheimer Bevölkerung von der Regensburger Firma Haber und Brandtner restauriert.

Bahnhof Monsheim
06_bahnhof.jpgerbaut im Jahre 1885,
generalsaniert im Zuge des Projektes "Umweltbahnhof Rheinland-Pfalz" in den Jahren 1999 bis 2001.
Nachdem im Jahr 1864 der erste Zug nach Worms, 1867 nach Alzey, 1872 nach Marnheim/ Kaisers-lautern und 1873 nach Grünstadt gefahren war, entwickelte sich der Bahnhof zu einem bedeutenden Eisenbahnknotenpunkt, an dem Eisenbahndienststellen "Bahnhof", "Bahnmeisterei",  "Bahnbetriebswerk", und "Signalmeisterei" zeitweise über 50 Menschen beschäftigten. Heute ist im Bahnhof leider kein Bediensteter der Bahn AG zu finden.

Alte Güterhalle
07_gterhalle.jpgErbaut in der Zeit um 1900
Das Areal wurde bis ca. 1975 als Güterhalle der Deutschen Bundesbahn genutzt, hier wurden Stückgüter angeliefert und abtransportiert. Nach 1975 war die Halle nur noch sporadisch als private Lagerhalle in Betrieb. Nach intensiver Planung und bestätigter finanzieller Unterstützung durch die Dorferneuerung in Rheinland-Pfalz wurde 2004 mit der Renovierung begonnen. Bis Sommer 2005 wurde die Güterhalle entkernt, umgebaut und einer neuen Nutzung als Dorfgemeinschaftshaus zugeführt.