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Sandgrube Kriegsheim
18_sandgrube.jpgSeit 1906 wird in der Kriegsheimer Gemarkung Quarzsand abgebaut. Zunächst durch die Eisenberger Firma Schiffer & Kircher AG, im Jahre 1959 durch Fusion mit der Firma Didier verschmolzen. Der Sand wurde in der "Sandwäsche" ausgewaschen, das Kaolin wurde gewonnen. Durch diverse Veränderungen in den Verarbeitungen wird heute nur noch der Quarzsand selbst benötigt und in der Regel ein mal wöchentlich durch die Firma HeidelbergCement abgebaut und vermarktet. Die Bergrechte sind auf Jahre hinaus gesichert. 

Katholische Kirche St. Josef
12_kath_kirche_im_grnen.jpgErbaut im Jahr 1864. Nachdem sich die Kirchengemeinde bis dahin in einem kleinen Raum im Rathaus versammelt hatte. Die Kirche dient den Katholiken aus Monsheim und Kriegsheim als Gotteshaus und gehört zur Pfarrei Pfeddersheim – Hohen-Sülzen – Kriegsheim und zum Bistum Mainz. Der Sitz der Pfarrei ist in Worms-Pfeddersheim. Die Kirche wurde zuletzt 2004 renoviert und hatte bis 2006 die Besonderheit, dass die beiden Glocken „Eintracht“ und „Friede“ noch von Hand geläutet wurden. 
  

Kriegsheimer Dorfplatz
13_dorfbrunnen.jpgAn diesem Platz stand das Rathaus der Gemeinde Kriegsheim.Es wurde im Jahr 1986 abgerissen. Danach entstand der „Dorfplatz“, der gerne als Treffpunkt genutzt wird und an Kriegsheimer Kerwe mit der Kerwerede einen jährlichen Höhepunkt erlebt.Bis 1969 war die Gemeinde Kriegsheim selbstständig, wurde dann der Gemeinde Monsheim angegliedert. Seit der Verwaltungsreform 1972 gehört die Gemeinde zur Verbandsgemeinde Monsheim.
  
    

Evangelische Kirche
14_ev_kirche_kr.jpgDie Kirche, wie sie sich heute zeigt, stammt aus dem Jahr 1792. Eine erste urkundliche Erwähnung ist auf das Jahr 1309 zurückzuführen. Im Inneren des Gotteshauses gibt es zwei Emporen, die letzte Renovierung fand im Jahr 1999 statt. Der Kirchturm trägt ein harmonisches Geläut, das seit 1992 wieder vollständig ist und mit finanzieller Hilfe der Bevölkerung bezahlt werden konnte.Die Kirchengemeinde Kriegsheim gehört zum Pfarrverband Monsheim -Kriegsheim - Hohen-Sülzen und zur Landeskirche Hessen-Nassau

Evangelisches Gemeindehaus
17_alterkindergarten.jpgHier in unmittelbarer Nähe zur Schule war der Kindergarten untergebracht. Die Kinder wurden von einer Erzieherin betreut (damals noch liebevoll „Tante“ genannt) und auf die Schule vorbereitet. Mit der Fertigstellung der Kindertagesstätte Monsheim wurde das Gebäude für andere Nutzungen frei. Hier findet unter anderem der Seniorentreff statt und hier werden kleine Familienfeiern abgehalten. Das Gebäude befindet sich im Besitz der evangelischen Kirchengemeinde.

 

Mittelalterlicher Wohnturm

13_wohnturm_emmert.jpgErbaut im 14. Jahrhundert Die Herren von Kriegsheim haben dieses  Gebäude, das wohl das älteste noch erhaltene Wohnhaus der Gemeinde ist, gebaut. Im 16. Jahrhundert gehörte der Wohnturm je zur Hälfte den Grafen zu Leiningen-Hartenberg und denen zu RodensteinDas dreistöckige Gebäude strahlt eine gewisse Sicherheit und Ruhe aus, dies empfindet der Betrachter auch heute noch. Der Wohnturm ist in Privatbesitz.

 

Hofgut Wiesenmühle
16_schilling.jpgAm Kriegsheimer Ortsrand erhebt sich mit dem markanten Turm das dominante Anwesen des Hofgutes Wiesenmühle.
Das Hauptgebäude stammt aus dem 17. Jahrhundert und bildet mit den 3 großen Nebengebäuden einen geschlossenen rechteckigen Hof, der 1816 von dem Kriegsheimer Mennonit Johann Mundorf erworben wurde. Seit dem &Übergang in den Besitz der Familien Schilling im Jahre 1899 wird hier schwerpunktmäßig Ackerbau betrieben, auch der Weinbau ist ein Standbein in der Landwirtschaft des Hofgutes.  Die Mühle selbst ist nicht mehr in Betrieb. In der zu einer Weinprobierstube umgebauten "Alten Mühle" ist der Blick auf den Lauf des Mühlbaches frei. Von einem ehemaligen, 1860 erbauten Kesselhaus steht heute noch der Rumpf des Kamins, auf den 1899 der Wasserbehälter gebaut wurde.
 
    
Weinbergshäuschen - Trulli

Trullo am Rosengarten
82_trullo_rosengarten.jpgSeit dem Ende des 19. Jahrhunderts stehen kleine Weinbergshäuschen in der Gemarkung, die für die Bauern und Arbeiter als Schutzhütte dienten. Man nimmt an, dass italienische Bauarbeiter diese Kultur mit nach Rheinhessen gebracht haben, man weiß es aber nicht. Die Experten streiten sich.

Trullo in den Bandweiden
81_trullo_landwehr.jpgUnbestritten ist aber, dass die Trulli, so wie sie nach ihren italienischen Vorbildern auch genannt werden, in die schöne rheinhessische Landschaft passen. Dieser Trullo wurde im September 2005 durch die Rheinhessische Weinbruderschaft als besonders schönes Exemplar ausgezeichnet.

Wingertshaisje
85_tonnenhaus.jpgDieses Häuschen mit einem sogenannten Tonnendach ist das einzige dieser Art in der Umgebung.

 

 

 

 

 

 

 


    
Der Winter
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... ist in unseren Breitengraden meist zu warm, zu nass und ganz einfach unspektakulär. Dennoch gibt es Tage, die von der Natur verzaubert auch die Einheimischen überraschen.

 

 

 

 

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