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Auszüge aus der Friedhofssatzung

Die Friedhofssatzung ist bei der Verbandsgemeindeverwaltung oder beim Ortsbürgermeister in vollem Umfang einzusehen. Hier sind zur Information die am häufigsten nachgefragten Themen der Satzung abgedruckt.

§ 1 - Geltungsbereich
Diese Satzung gilt für folgende im Gebiet der Ortsgemeinde Monsheim gelegenen, in ihrem Eigentum stehenden und von ihr verwalteten Friedhöfe im Ortsteil Monsheim und im Ortsteil Kriegsheim.
§ 2 - Friedhofszweck
(1) Der Friedhof ist eine rechtsfähige Anstalt der Ortsgemeinde.
(2) Er dient der Bestattung derjenigen Personen, die
a) bei ihrem Tode Einwohner der Ortsgemeinde waren,
b) ein besonderes Recht auf Bestattung in einer Grabstätte haben,
c) innerhalb des Gemeindegebietes verstorben sind, tot aufgefunden werden und nicht auf einen anderen Friedhof überführt werden.
(3) Die Bestattung anderer Personen bedarf der vorherigen Zustimmung der Friedhofsverwaltung. Ein Rechtsanspruch auf Erteilung dieser Zustimmung besteht nicht.
§ 7 Bestattungsvorschriften
(2) Ort und Zeit der Bestattung werden von der Friedhofsverwaltung festgesetzt. Wünsche der Angehörigen oder Geistlichen in zeitlicher Hinsicht sind nach Möglichkeit zu berücksichtigen. Bestattungen an Sonn- und Feiertagen, sowie an Samstagen sind ausgeschlossen.
§ 8 Särge
(2) Die Särge sollen höchstens 2 m lang und 0,75 m hoch und Mittelmaß 0,75 m breit sein. Sind in Ausnahmefällen größere Särge erforderlich, ist die Zustimmung der Friedhofsverwaltung bei der Anmeldung der Bestattung einzuholen.
§ 9 Ausheben der Gräber
(2) Die Tiefe der einzelnen Gräber von der Erdoberfläche bis zur Oberkante des Sarges beträgt 1 m, bis zur Oberkante der Urne mindestens 0,5 m.
§10 Ruhezeit
Die Ruhezeit für Leichen und Aschen beträgt 30 Jahre.
§ 12 Allgemeines
(1) Auf dem Friedhof werden folgende Grabstätten zur Verfügung gestellt:
1. Reihengrabstätten,
2. Wahlgrabstätten,
3. Urnenreihengrabstätten,
4. Urnenwahlgrabstätten,
5. Ehrengrabstätten,
6. Anonyme Urnenreihengrabstätten,
7. Wiesengrabstätten.
(4) Ein Anspruch auf &Überlassung einer Grabstätte in bestimmter Lage sowie auf die Unveränderlichkeit der Umgebung besteht nicht.
§ 13 Reihengrabstätten
(1) Reihengrabstätten sind Grabstätten für Erdbeisetzungen, die der Reihe nach belegt und erst im Todesfall für die Dauer der Ruhezeit des zu Bestattenden abgegeben werden.
§ 14 Wahlgrabstätten
(1) Wahlgrabstätten sind Grabstätten für Erdbeisetzungen, für die auf Antrag ein Nutzungsrecht von 40 Jahren verliehen wird.
(2) Wahlgräber werden als ein- oder zweistellige Grabstätten vergeben.   
§ 14a Wiesengrabstätten (2)
Die Wiesengrabfläche wird von der Friedhofsverwaltung unterhalten. Allerdings hat der Nutzungsberechtigte den anlässlich der Bestattung anfallenden Grabschmuck innerhalb von 2 Monaten von der Grabstätte zu entfernen.
(4) Nach Ablauf von zwei Monaten seit einer Bestattung dürfen keine Blumengebinde, Vasen etc. auf einer Wiesengrabstätte aufgestellt werden.  
§ 15 Urnengrabstätten
(1)
Aschen dürfen beigesetzt werden
1. in Reihengrabstätten bis zu 2 Aschen,
2. in Wahlgrabstätten pro Grabstelle bis zu 2 Aschen,
3. in Urnenreihengrabstätten 1 Asche,
4. in Urnenwahlgrabstätten bis zu 2 Aschen,
5. in anonymen Urnenreihengrabstätten 1 Asche
6. in Wiesengrabstätten je Grabstelle bis zu zwei Aschen
§ 18 Wahlmöglichkeit (2)
Grabfelder mit besonderen Gestaltungsvorschriften sind in einem Belegungsplan festgelegt (dies trifft für den neuen Friedhofsteil Monsheim zu). - in denjenigen Friedhofsteilen, in welchen eine  …  Grabmalfundamentierung vorhanden ist, sind Grabeinfassungen nicht zulässig ….. verlegt der Friedhofsträger (Gemeinde) die Grabzwischenräume mit Trittplatten - in dem Friedhofsteil südlich der Einfriedigungsmauer sind keine Grababdeckplatten, auch keine Teilabdeckungen zulässig.
§ 23 Größe der Grabmale
(1)
Auf Wiesengrabstätten sind nur Grabmale mit folgenden Maßen zulässig: Liegende Namenstafeln 30 x 40 cm. Die Namenstafeln müssen mit ihrer Oberfläche ebenerdig abschließen. Sie sind mit ihrer Oberkante mittig und 35 cm vom oberen Rand des Grabes entfernt zu setzen. (2) Abweichend von der Regelung in Abs. 1 sind auf den südlich an die alte Friedhofsmauer angrenzenden Wiesengrabstätten und zwar für den Teilbereich zwischen Hauptweg West und Hauptweg Ost, stehende Grabmale mit einer max Höhe von 50 cm einer max Breite von 40 cm und einer max Tiefe von 15 cm zulässig.… für eine zweistellige Grabstätte ist nur ein Grabmal zulässig.