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Jetzt beginnt die Kriegsheimer Kerwe, die seit 1949 alljährlich mit Umzügen gefeiert wird und besonders intensiv seit der Verwaltungsreform, in der die Selbstständigkeit Kriegsheims aufgehoben wurde. Fahnen hängen hier fast an jedem Haus, an mehreren Häusern hängen auch die Fahnen Monsheims und Kriegsheims. Am Freitag wird die Kerwe in der Kerweschänke der Familie Feickert eröffnet (vorher war das über viele Jahre in der „Kerwescheune“ der Familie Schilling) und zwar vom Vorsitzenden der Brauchtums- und Kerwegemeinschaft Michael Bertz zusammen mit den Kerweborsch - im Jahr 2007 Andreas Bog und Holger Dieterich - und mit dem Ortsbürgermeister Michael Röhrenbeck.
213_kerwe_laufimwingert.jpg212_kerwe_lauf.jpgAm Samstag wird für die Kleinen ein großer Tag zelebriert, ein Bobby-Car-Rennen ist in der Friedensstraße angesagt. Nach dem ökumenischen Kerwegottesdienst ist dann am Abend überall im Örtche Stimmung und Party angesagt.
Der Sonntag als Höhepunkt der Kerwe beginnt sportlich mit dem Kerwelauf durch die Weinberge, der sich als „Panoramalauf“ wieder größerer Beliebtheit erfreut.
214_umzug_mit_mariannche.jpg215_umzug2.jpg215_umzug.jpgUm 13.30 Uhr ist dann auch in Kriegsheim der Umzug, der gewohnt stimmungsvoll durch die Straßen zieht, bis eine „Wagenburg“ im Hofgut Wiesenmühle der Familie Schilling gebildet wird und die Zugteilnehmer das Auszackern der Kerb beobachten. Wenn dann bekannt ist, wem die Kerb gehört, kann auch am Dorfplatz die Kerwerede stattfinden, die musikalisch unterstützt sehr stimmungsvoll „rüber kommt“. Wesentlich sind natürlich auch die Beiträge der „Bad Ginger-Bread“ und der „Landmann“-Aktiven in dem Kerwegeschehen.
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Am Montag finden meist sportliche Aktivitäten auf dem Sportplatz „Pfrimmbachstadion“ statt, vorher gibt es Spiele für die Kleinen. Wenn dann am Dienstag die Weinbergsrundfahrt vollbracht ist, dann wird jedem auch noch so eifrigen Kerwegänger klar, dass auch die Kriegsheimer Kerwe sehr anstrengend und letztlich auch vergänglich ist.
Doch in der Gewissheit, dass in einem Jahr wieder die nächste Kerb stattfindet, lässt sich auch die Schlusszeremonie im Schein des Feuers noch gut überstehen.