Wetter

 

Von Gunter Weigand

BAUPROJEKTE Kita und Halle entstehen in Monsheim / Aktualisierter städtebaulicher Entwurf vorgestellt

altMONSHEIM - Zwei infrastrukturelle Projekte beschäftigen derzeit die Ortsgemeinde Monsheim in besonderem Maße. Zum einen der Neubau der Kita, der laut Auskunft von Ortsbürgermeister Michael Röhrenbeck (FWG) gut vorankommt, zum anderen die Neuordnung des direkt nebenan gelegenen Areals „Kellerhohl“, auf dem eine neue Sport- und Veranstaltungshalle samt Parkplatz errichtet werden sowie neun Baugrundstücke geschaffen werden sollen.

Um in Sachen „Kellerhohl“ vorwärtszukommen, befasste sich der Ortsgemeinderat nun mit neuen Planungsvarianten, die vom Wormser Ingenieurbüro L.O.P. erstellt wurden. Diskutiert wurden unter anderem Größe und exakte Position der geplanten Halle sowie die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Lärmschutzwerte.

Grundlage für das aktualisierte städtebauliche Konzept war der Entwurf der A1 Planungsgesellschaft AG, die für den Kita-Neubau die Neuordnung der „Kellerhohl“ einbezogen hatten. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Entwurfs hatte noch kein Lärmschutzgutachten zur Verfügung gestanden, weshalb die Überarbeitung einiger Teilaspekte notwendig geworden war. „Das Thema Schall war ein großes K.-o.-Kriterium“, sagte Diplom-Ingenieur (FH) Uwe Hock vom Ingenieurbüro L.O.P. zum Genehmigungsverfahren bei der Kreisverwaltung.

Wesentliche Änderungen haben bei der überarbeiteten Version die Planstraße, die an der geplanten Sporthalle vorbei zum vorgesehenen Parkplatz führt, und der Bushaltebereich für die Grundschule erfahren. Der Straßenquerschnitt der Planstraße wurde im Entwurf des Ingenieurbüros L.O.P. deutlich verbreitert: Die Breite der Fahrbahn soll nun 5,5 Meter statt der ursprünglich vorgesehenen 4,75 Meter betragen. Außerdem wurden der Busbereich, der von der Moltkestraße aus angefahren wird, mittels Schleppkurven (macht das Befahren mit langen Fahrzeugen viel einfacher) optimiert und die Radien verändert. So soll gewährleistet sein, dass der Schulbusverkehr problemlos abgewickelt werden kann.

Grünstreifen einbeziehen?

Die Position der Halle sei, ebenso wie ihre Größe, noch nicht konkret festgelegt, da es sich hier um einen städtebaulichen Entwurf und nicht um einen konkreten Bebauungsplan handele, erläuterte Hock. Offen ist derzeit auch noch, ob der in Privatbesitz befindliche Grünstreifen zwischen Sporthalle und Friedhof in einen zu erstellenden Bebauungsplan einbezogen werden kann. Ortschef Röhrenbeck erklärte, er befinde sich mit dem Eigentümer bereits in guten Gesprächen. Er bezeichnete den Entwurf als „sehr gelungen“, auch wenn es noch Problemzonen gebe.

Drei der vorgesehenen neun Wohnbaugrundstücke, die direkt an bereits existierende Bebauung entlang der Heppenheimer Straße anschließen, können nämlich erst bebaut werden, wenn die noch existierende alte Sporthalle abgerissen worden ist.